Allgemein:

Startseite

Allergien

Allergiecheck

Neurodermitis

Asthma

Pollenflugvorhersage

Treffpunkt HAUT

Von A-Z

Haftungsausschluss

In den letzten 20 Jahren hat Asthma weltweit an Häufigkeit zugenommen und betrifft - je nach Region - bis zu 30% der Bevölkerung. Man geht von rund 100 Millionen Asthma-Patienten auf der Welt aus. Es handelt sich um eine chronische (das heißt lang andauernde) und anfallsartig auftretende, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen verbunden ist (so genannte bronchiale Hyperreagibilität). Typische asthmatische Beschwerden sind pfeifende Atmung, Husten, Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit und Luftnot. Oft treten sie nachts und in den frühen Morgenstunden auf.

Fotos: Lungenfachklinik Immenhausen

Ein Kennzeichen von Asthma ist, dass die Beschwerden zumindest teilweise wieder zurückgehen, und zwar entweder von selbst (spontan) oder nach der Einnahme bestimmter Medikamente. Auch wechseln Asthmatiker häufig die Krankheitsstufe: Nach einem beschwerdefreien Zeitraum kann es beispielsweise zu vorübergehenden Perioden mit Husten und Atemnot oder auch zu einem akuten Asthmaanfall kommen.

Warum das Auftreten von Asthma in den letzten 20 Jahren zugenommen hat, kann man sich derzeit noch nicht schlüssig erklären. Wenn auch genetische Faktoren bei der Entwicklung der Krankheit maßgeblich beteiligt sind, kommen für diesen zunehmenden Trend eigentlich nur Veränderungen in den Lebensbedingungen als Ursache in Frage. In Deutschland erkranken etwa 10 bis 15% der Kinder und etwa 5-7% der Erwachsenen an Asthma - das sind rund 8 Millionen Menschen. Vor allem Kinder sind betroffen - Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Etwa jedes 8. Kind unter 10 Jahren und jedes 10. Kind unter 15 Jahren leidet in Deutschland unter Asthma.

Im Erwachsenenalter überwiegt dann der Anteil Frauen, die an Asthma erkranken. Etwa 6% der Erwachsenen in Deutschland sind betroffen. Während bei Kindern Asthma überwiegend allergisch bedingt ist, tritt bei Erwachsenen (vor allem in der zweiten Lebenshälfte) häufiger auch eine nicht-allergische (intrinsische) Form der Erkrankung auf, und zwar bei 30-50% der erwachsenen Asthmatiker. So kann eine rein allergische Ursache ab dem zwanzigsten Lebensjahr nur noch in weniger als einem Fünftel der Fälle nachgewiesen werden.

COPD (chron.-obstruktive Bronchitis)
In der Medizin wird die Abkürzung "COPD" als Sammelbegriff für die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem verwendet. Beide Krankheitsbilder sind dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom vor allem beim Ausatmen behindert ist und sich im Lauf der Jahre neben der Atemnot ein Gefühl der "Überblähung" entwickelt. Husten und übermäßige Schleimproduktion sind weitere Symptome.

Hauptrisikofaktor für die Entstehung und den Verlauf einer "COPD" ist das inhalative Zigarettenrauchen. In zahlreichen Untersuchungen zeigt sich eine Dosisabhängigkeit zwischen der Menge der gerauchten Zigaretten und der Abnahme der Lungenfunktion. Auf die dauernde Überflutung mit Schadstoffen reagieren die Bronchien neben einer reinen Verengung zunächst mit Husten zur Entfernung der eingedrungenen Schadstoffe. Reicht dieses nicht mehr aus, kommt es zu verstärkter Schleimbildung und zu einer Verdickung der Schleimhaut. Die Atemnot wird stärker. Im weiteren Verlauf nimmt die Zahl der Flimmerhärchen ab, der vermehrt gebildete Schleim kann nicht mehr abtransportiert werden. Der Husten verstärkt sich weiter.

Neben dem inhalativen Zigarettenrauchen gelten auch wiederholte Atemwegsinfekte, Alkoholkonsum, Allergien, geringes Geburtsgewicht, Mangelernährung, schlechte Wohnverhältnisse, erblich bedingte Einflüsse sowie Klimafaktoren als Risikofaktoren und mögliche Auslöser einer "COPD". Allerdings treten sie im Vergleich zum Zigarettenrauchen deutlich in den Hintergrund. Nicht jeder Raucher bekommt COPD, aber neun von zehn COPD-Patienten sind oder waren Raucher!

Fotos: Lungenfachklinik Immenhausen

Empfohlene Links:

Nichtraucherkurse: Frau Kronibus, Lungenfachklinik Immenhausen

Email: P-kronibus@t-online.de

Weitere Informationen zur COPD